Bluttat

«Es hätte tote Polizisten geben können»: Explosion im Tessin war eine Falle

Ein Mann erschiesst in Faido seine Ex-Frau und sprengt tags darauf ein Haus. Die Polizei gibt Details bekannt – und der Verband der Polizisten fordert mehr Ressourcen im Kampf gegen Femizide.
Das Ausmass der Zerstörung in Leontica TI nach der Explosion.
Foto: Screenshot RSI

Vier Tage nach der Bluttat von Faido steht das Tessin noch immer unter Schock – derweil die Polizei neue Hintergründe bekannt gibt. Ein 59-Jähriger erschoss am Donnerstagabend in der Rehaklinik in Faido seine Ex-Frau, von der er sich vor rund 20 Jahren getrennt hatte. Wie Aufnahmen von Überwachungskameras zeigen, dauerte sein Besuch rund eine Stunde. Danach flüchtete der Tessiner in ein Haus in Leontica im Bleniotal. Die Polizei machte ihn erst am Tag darauf ausfindig.

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