Regierungsrätin

«Absolut unhaltbar»: Die Tessiner Staatsrätin Marina Carobbio kassiert eine Ohrfeige vom Gericht

Ein Gericht annulliert die «rechtswidrige Nominierung» von zwei hohen Schulfunktionären. Das setzt die Tessiner Erziehungsdirektorin Marina Carobbio unter Druck.
Marina Carobbio hat einen schweren Stand als Tessiner Staatsrätin.
Foto: Keystone/Pablo Gianinanzzi

Stürmische Zeiten für die Tessiner Erziehungsdirektorin Marina Carobbio (SP). Die ehemalige National- und Ständerätin, die ihr Mandat aufgab, nachdem sie 2023 in den Staatsrat gewählt wurde, steht mitten in einer Affäre, die den Kanton und das Schulwesen auf Gymnasialstufe erschüttert. Das kantonale Verwaltungsgericht hat mit Urteil vom 3. Februar die Einstellung von zwei Kaderpersonen im Jobsharing (ein Mann und eine Frau zu je 50 Prozent) für die Leitung der höheren Sekundarstufe im Erziehungsdepartement für «rechtswidrig» erklärt - und die Nominierung annulliert.

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