Islamismus

Terrorverdacht: Geheimdienst überwachte die grösste Moschee der Schweiz – was dabei herauskam

Das Bundesverwaltungsgericht hat erstmals eine Beschwerde gegen eine Datenbeschaffung beurteilt. Im Fokus stand der Sicherheitschef eines berüchtigten Gotteshauses.
Dschihadist Daniel D. bei einem Interview in einem syrischen Gefängnis.
Foto: Screenshot SRF

Die Grosse Moschee von Genf gilt als Keimzelle des Terrorismus. Hier soll sich Daniel D. radikalisiert haben. Vor zehn Jahren schloss sich der damals 20-Jährige der Terrororganisation IS an. Er stieg rasch auf und galt zeitweise als gefährlichster Dschihadist aus der Schweiz. Er reiste zusammen mit einem Freund nach Syrien, der ebenfalls in der Moschee verkehrte. Dieser wurde im Kampfgebiet getötet. Daniel D. sitzt heute unter prekären Bedingungen in einem Gefängnis in Syrien und wartet bisher vergeblich auf Unterstützung durch das Schweizer Aussendepartement.

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