Swissness

Widerstand gegen On: «Wir müssen die Marke Schweiz schützen»

Politiker von links bis rechts wehren sich gegen die neue, lasche Auslegung der Swissness-Regeln – und wollen das Gesetz entsprechend präzisieren.
Das Kreuz mit dem Kreuz: On beharrt auf dem Schweizer Wappen auf im Ausland hergestellte Turnschuhen.
Foto: Keystone / Anthony Anex

Die Regeln sind klar: Eigentlich dürfen Firmen nur jene Produkte mit dem Schweizerkreuz schmücken, welche auch die Voraussetzungen für die «Herkunftsangabe Schweiz» erfüllen. Dazu gehört etwa, dass mindestens 60 Prozent der Herstellungskosten in der Schweiz anfallen müssen. So steht es im vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) erstellten Merkblatt «Swissness: geschützte Symbole und Labels». Unternehmen, welche die Kriterien nicht erfüllen, können demnach bestimmte Produktionsschritte hervorheben, sofern diese spezifische Aktivität vollständig in der Schweiz erfolgt sei. Aber: «In diesen Fällen ist es untersagt, das Schweizerkreuz zu verwenden», heisst es im Merkblatt weiter. Wobei dieser Satz zusätzlich noch unterstrichen ist.

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