Interview

Swissmedic-Chefin sagt zur Zulassung neuer Medikamente: «Wir sind schon lange nicht mehr die erste Wahl»

Die Heilmittelbehörde Swissmedic hat seit Anfang Jahr eine neue Chefin: Vincenza Trivigno erklärt, wieso die Unabhängigkeit ihrer Behörde wichtig ist und wehrt viele Vorwürfe ab. Vor allem aber bedauert sie, dass immer nur über Kosten geredet werde. «Der Fortschritt in der Medizin ist gigantisch.»
Die neue Swissmedic-Chefin Vincenza Trivigno.
Foto: Valentin Hehli

Vincenza Trivigno hat im Gesundheitswesen mehrmals die Seiten gewechselt. Sie arbeitete für die Pharmalobby, war Generalsekretärin der Gesundheitsdirektion des Kantons Zug und leitete eine Klinikgruppe. Nun hat die 55-jährige Volkswirtin den Chefposten der Heilmittelbehörde Swissmedic übernommen – Mitte Januar und damit mitten im Medikamentenpreis-Streit mit Donald Trump. Dieser verspricht, dass die Preise für Medikamente in den USA künftig nicht teurer sein werden als in ausgewählten Referenzländern. Eines ist die Schweiz. Nun befürchten Beobachter, dass die Pharmakonzerne künftig aus Angst vor zu tiefen Preisen einen Bogen um die Schweiz machen.

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