
Grund für den Abbruch war eine plötzliche Rauchentwicklung in der Kabine. In der Folge setzte die Besatzung ein Notsignal über dem Atlantik ab, machte kehrt und landete in Dublin. Eine Sprecherin der Swiss hat den Vorfall gegenüber dem «Blick» bestätigt. Man habe das Notsignal abgesetzt, um mit Priorität zu landen.
Bei solchen Vorfällen wolle man kein Risiko eingehen, erklärt sie. «Die Crews entscheiden sich immer für die sicherste Variante.» Zudem erklärte sie, die Rauchentwicklung sei durch eine Powerbank verursacht worden. Wie es für die Passagiere nun weitergeht, ist noch offen. Man arbeite mit Hochdruck an einer Lösung, um die Weiterreise zu ermöglichen, heisst es aufseiten der Swiss. Für die Nacht seien die Passagiere in Hotels untergebracht worden.
Beim letzten Mal wars eine Ladebox
Es ist schon das zweite Mal innert kurzer Zeit, dass ein Swiss-Flieger wegen eines rauchenden Geräts zwischenlanden muss. Ende Juli musste ein Flug von Zürich nach New York notfallmässig in Bangor im US-Bundesstaat Maine landen. Auslöser war eine unklare Rauchentwicklung im vordersten Teil der Business Class gewesen.
In der Folge wurde das Flugzeug von Technikspezialisten untersucht. Diese fanden heraus, dass eine Ladebox für Kopfhörer in einen Sitz gerutscht und dort beschädigt worden war. Die daraus resultierende Hitzeentwicklung habe den Rauch ausgelöst.
Die Swiss erinnert deshalb nun erneut an ihre Regeln bezüglich der Geräte mit Lithium-Akkus. Jeder Passagier darf maximal zwei an Bord nehmen, im aufgegebenen Gepäck sind sie gänzlich verboten. Powerbanks dürfen an Bord weder verwendet noch geladen werden. (dab/watson)

