Bildung

Unkooperative Eltern müssen die Schweiz verlassen: Die SVP präsentiert ihre Rezepte gegen die «Krise der Volksschule»

Die SVP will Ausländerkinder zur obligatorischen sprachlichen Frühförderung schicken. Zudem setzt die Partei auf Diktate, mehr Kopfrechnen und das Auswendiglernen von Gedichten.
«Krise der Volksschule»: der Zürcher Nationalrat Benjamin Fischer an der SVP-Delegiertenversammlung in Näfels.
Foto: Gian Ehrenzeller / Keystone (Näfels, 24. Januar 2026)

Der unerfreuliche Befund stammt von Stefan Wolter: «De facto sind wir in der Schweiz alle schlechter geworden», sagte der Professor für Bildungsökonomie im vergangenen Jahr in einem Interview mit der NZZ. Tatsächlich dokumentieren die Ergebnisse der Pisa-Studien ein seit Jahren sinkendes Leistungsniveau der Schülerinnen und Schüler in der Schweiz. Auch die Erhebung zu den Grundkompetenzen, durchgeführt von der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren, liefert zum Teil wenig berauschende Resultate. So verpasst beim Lesen fast jedes fünfte Kind die Grundkompetenzen.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-