Unglück mit drei Toten

Suva erklärt sich nach tödlichem Unglück auf eigener Baustelle: «Wir kontrollieren uns nicht selbst»

Der Einsturz eines Gerüsts nahe Lausanne forderte Tote und Schwerverletzte. Die Suva ist Bauherrin und Kontrolleurin zugleich. Sie verneint Interessenkonflikte – und sagt, wie die Unglücksbaustelle kontrolliert wurde.
Bilder der Zerstörung aus Prilly – mittlerweile ist die Baustelle gesichert.
Foto: Bild: Jean-Christophe Bott / Keystone (12. Juli 2024)

Auch knapp zwei Wochen nach dem tragischen Gerüsteinsturz mit drei Todesopfern nahe Lausanne bleibt die Unglücksbaustelle geschlossen. Die einzigen Menschen, die den Unfallort rund um das im Bau befindliche Hochhaus «Malley Phare» in Prilly betreten dürfen, tun dies auf Geheiss der Staatsanwaltschaft. Sie ermittelt die Gründe für den Einsturz des 60 Meter hohen Gerüsts, der zusätzlich zu den Todesopfern fünf Menschen schwer und weitere sechs leicht verletzte. Verschiedene Hypothesen stehen im Raum, darunter jene eines hinuntergestürzten Lastenaufzuges (CH Media berichtete) .

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