Deutschland

Nach dem Berliner Stromausfall: Die Angst vor linksextremem Terror ist zurück

Mehrere zehntausend Haushalte, von denen viele seit Samstag nicht mehr versorgt worden waren, haben wieder Strom. Die Täterschaft und die Rolle der Behörden dürften aber noch länger zu reden geben.
Im Herzen der Finsternis: Ein Berliner Wohnhaus während des Stromausfalls (Aufnahme vom Dienstagabend).
Foto: Christophe Gateau/DPA

Für Skurrilitäten ist Berlin immer gut, und eine solche erlebten die Bewohner der deutschen Hauptstadt auch am Mittwochmorgen: Um 9.30 Uhr liessen die Behörden die Handys der Berlinerinnen und Berliner vibrieren, um auf eine «extreme Gefahr» hinzuweisen. «Warnung Stromausfall», hiess es in der Nachricht. Der Blackout, den die Meldung wohl meinte, hatte allerdings schon vier Tage zuvor eingesetzt. Nicht wenige dürfte die Warnung erschreckt haben, mussten sie doch glauben, der Stromausfall, der auf den Südwesten der Stadt beschränkt war, habe nun auch ihr Quartier erfasst.

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