Deutschland

Eine Berliner Posse: Während des Blackouts spielte der Bürgermeister Tennis

Zunächst behauptete Kai Wegner, er habe den ganzen Tag über Hilfsmassnahmen koordiniert, nun musste er einräumen, am Mittag auf dem Tennisplatz gestanden zu haben. Die glanzlose Amtszeit des Christdemokraten könnte sich damit dem Ende zuneigen.
«Den Kopf freibekommen»: Kai Wegner, hier im Dezember beim Satelliten-Hersteller Berlin Space Technologies.
Foto: Foto: Rainer Keuenhof/EPA

Man ahnte, dass mit der Aussage des Bürgermeisters etwas nicht stimmte: Er sei den ganzen Tag zu Hause gewesen und habe sich in seinem Büro eingeschlossen, «im wahrsten Sinne», antwortete Kai Wegner am Sonntag auf die Frage, warum er trotz des Stromausfalls im Südwesten Berlins, der zehntausende Haushalte traf, nicht beim Krisenstab gewesen sei.

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