Im November 1989 kam es zum Familiennachzug. Die Mutter und ihr fünf Monate alter Sohn zogen vom Kosovo zum Vater in den Kanton Tessin. Im Erwachsenenalter geriet der Sohn auf die schiefe Bahn. Er wurde strafrechtlich verurteilt und verlor die Aufenthaltsbewilligung. Nach zahlreichen Rekursen wurde er im Juli 2023, 14 Jahre später, in sein Heimatland ausgeschafft. Dagegen hat sich der Mann vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gewehrt.
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