Shopping

Die Schweizer Einkaufsstrassen sind voll wie nie – warum jammern viele Händler trotzdem?

Die Schweizer Detailhändler rechnen mit einem schlechten Jahr. Doch aktuelle Daten zeigen: Nicht alle Branchen leiden. Für Lebensmittel geben die Menschen etwa mehr Geld aus, während Kleider-Läden darben. Die Gründe.
Der Rubel rollt: Die Händler an der Zürcher Bahnhofstrasse sind optimistisch.
Foto: Christian Beutler/Keystone (20.12.2025)

Der Detailhandel leidet. Läden schliessen, Preise sinken, Flächen bleiben leer. Der Branchenverband Swiss Retail Federation teilte vor kurzem mit, die Umsätze seien 2025 unter jenen des Vorjahres geblieben - laut ersten Auswertungen um bis zu 1,3 Prozent. Eine Trendwende sei nicht in Sicht. Der tiefen Inflation, Reallohnerhöhungen und einem Preiskampf im Detailhandel stünden etwa höhere Prämien für die Krankenkassen gegenüber. Die Haushalte würden «auf die Ausgabenbremse treten». «Es bereitet uns Sorge», wird Direktorin Dagmar Jenni zitiert.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-