Kommentar

Jositsch kaltgestellt: Das Stammesdenken der SP ist politisch riskant

Die Zürcher SP sägt ihren populären Ständerat ab. Daran sind auch Jositschs Charakterschwächen schuld. Doch der Entscheid ist vor allem Ausdruck eines zunehmenden politischen Stammesdenkens.
Entfremdung von der eigenen Partei: SP-Ständerat Daniel Jositsch an der Delegiertenversammlung der kantonalen SP in Zürich-Schwamendingen.
Foto: Gaëtan Bally / Keystone

Die Mehrheit der Delegierten der SP des Kantons Zürich hat Ständerat Daniel Jositsch die Nomination für eine vierte Amtszeit verweigert. 2015 erlöste Jositsch die Zürcher SP von 32 Jahren Abwesenheit im Ständerat. Seither wurde er zweimal brillant wiedergewählt.

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