Sozialdemokratie

«Du hast die Arschkarte gezogen»: Wie der rechte Flügel der SP nach Jositschs Rückzug ums Überleben ringt

Mit Daniel Jositschs Parteiaustritt verliert die SP-Reformplattform ihr Gesicht. Dennoch lehnte sie am Samstag die Auflösung ab – ermutigt von zwei prominenten Überraschungsgästen.
Trat aus der SP aus: Daniel Jositsch sitzt jetzt als Parteiloser im Ständerat.
Foto: Alessandro della Valle/Keystone (11. Juni 2026)

Als Daniel Jositsch im klimatisierten Sitzungssaal des Hotels Bern das Wort ergriff, versprühte er wenig Zuversicht. «Ich wünsche der Reformplattform weiterhin alles Gute», sagte der Zürcher Ständerat trocken. An der Mitgliederversammlung gab er das Präsidium des SP-nahen Vereins ab, der sozialliberale Positionen vertritt. Er will unter anderem die Abschaffung des Militärs aus dem Parteiprogramm streichen.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-