Brav gekleidete Frauen, mobile Beichtstühle, die heilige Messe auf Latein und 16'000 Gläubige aus der ganzen Welt: Am Mittwoch weihte die Piusbruderschaft in Ecône im Kanton Wallis vier neue Bischöfe. Damit haben die erzkonservativen Katholiken den Willen des Papstes ignoriert und automatisch ihre Exkommunikation provoziert. Die Gemeinschaft der Piusbrüder umfasst weltweit rund 600'000 Gläubige, darunter knapp 1000 Priester und etwa 300 Nonnen. Markus Ries ist emeritierter Professor für Kirchengeschichte an der Universität Luzern und ordnet die aktuellen Ereignisse ein.
Weiterlesen?
Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.
