Eisenleger klagen an

«Jeder Löli kann eine Eisenlegerfirma gründen»

Seriöse Eisenleger fühlen sich von Politik, Behörden und Baubranche im Stich gelassen. Während dubiose Firmen mit Schwarzarbeit und Dumpingpreisen florieren, geraten jene unter Druck, die Löhne und Sozialabgaben korrekt abrechnen.
Einer der härtesten Jobs auf dem Bau: Eisenleger.
Foto: Walter Schwager

Es ist gerade wieder passiert: Eine Eisenleger-Bude war im Tessin eingetragen und flog in St. Gallen wegen Schwarzarbeit auf. Danach verlegte sie ihr Domizil an die Adresse eines einschlägig bekannten Zürcher Treuhänders, der auch im Umfeld einer Moschee aktiv ist. Wenig später trat ein aus dem Balkan stammender Schwede in die Firma ein. Der Konkurs wurde eröffnet, das Verfahren wenig später mangels Aktiven eingestellt.

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