Sicherheit

Sieben Punkte zur desaströsen Schweizer Luftabwehr – und welche Rolle Israel spielt

Die Lieferung der Patriot-Systeme verzögert sich massiv. Die Schweiz evauluiert deshalb ein zweites Luftabwehrsystem grosser Distanz. Sie hat in vier Ländern Informationen zu fünf Systemen angefordert.
Die Einmannlenkwaffe Stinger aus den 1990er-Jahren ist eines von zwei Luftabwehrmitteln der Schweiz.
Foto: Yves Baumann / VBS

Der neue Armeechef Benedikt Roos nimmt kein Blatt vor den Mund. Die Schweiz habe «praktisch nichts», um sich gegen Bedrohungen aus der Luft zu schützen, sagt er. «Nichts. Null.» Das Land verfügt nur über zwei veraltete Luftabwehrsysteme: die 35-Millimeter-Fliegerabwehrkanonen aus den 1960er-Jahren und die Einmannlenkwaffe Stinger aus den 1990er-Jahren. Mit ihnen lassen sich nur Kampfhelikopter abschiessen. Das 1984 eingeführte Lenkwaffensystem Rapier wurde 2022 ausser Dienst gestellt.

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