Protektionismus

Gute Nachrichten für die Schweizer Industrie: Italien verzichtet auf die «Europe First»-Klausel

Italien krebst nach der Kritik zurück – und öffnet den Markt wieder für Nicht-EU-Staaten.
Der stellvertretende Wirtschaftsminister Italiens, Maurizio Leo, hat für einmal gute Nachrichten für die Schweiz.
Foto: Massimo Di Vita/Getty

Der Schreck war gross, als die Schweizer Maschinenindustrie Anfang Jahr herausfand, dass sie faktisch vom italienischen Markt ausgeschlossen worden war. Der Grund war ein neues Finanzgesetz aus Rom, das investitionswilligen italienischen Unternehmen mittels Sonderabschreiber grosse Steuererleichterungen versprach – aber nur, falls sie ihre neuen Maschinen im EU- oder EWR-Raum kaufen. Entscheiden sich die Firmen für eine Schweizer Maschine, gehen sie leer aus. Auf dem Spiel standen knapp 1 Milliarde Franken oder rund 5 Prozent des gesamten Volumens von 20 Milliarden Franken, das der Schweizer Maschinenexport jährlich erwirtschaftet.

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