Kokain und Ketamin

Vom Narkosemittel zur Partydroge: Der Ketaminkonsum steigt deutlich an

Laut Suchtexperte Frank Zobel ist der wichtigste Auslöser für den Konsum das Umfeld: Freunde, Bekannte und Szenen, in denen konsumiert wird.

«Bei Kokain deuten praktisch alle verfügbaren Indikatoren auf eine Verschärfung der Situation hin.» Das sagt Frank Zobel, Vizedirektor der Stiftung Sucht Schweiz. «Die Verfügbarkeit ist hoch, die Preise sind tief und die Reinheit ist so hoch wie noch nie. Deshalb ist Kokain derzeit das grösste Problem unter den illegalen Drogen in der Schweiz.» Nach Cannabis ist Kokain die am weitesten verbreitete illegale Droge der Schweiz: Schätzungsweise zwei bis drei Prozent der Bevölkerung haben laut Zobel im vergangenen Jahr Kokain konsumiert – rund 150'000 Menschen.

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