Entwicklungshilfe

«Enorme Rendite»: Schweiz hilft ärmeren Ländern beim Steuereintreiben – das stösst auf Kritik

Der oberste Entwicklungshelfer der Welt will dem Globalen Süden beim Besteuern der Reichen helfen. Die Schweiz investiert bereits Millionen in diesem Bereich. Doch die Hilfe ist umstritten.
Strassenverkäufer in Ghana: Gewisse Wirtschaftsbereiche sind in vielen afrikanischen Ländern nicht staatlich erfasst.
Foto: Ute Grabowsky/Imago

Vom obersten Entwicklungshelfer würde man erwarten, dass er mehr Entwicklungshilfe für die ärmeren Länder fordert – nicht, dass er dort mehr Steuern eintreiben lassen will. Und doch weibelt Alexander De Croo, Chef des UNO-Entwicklungsprogramms, für diese Lösung. Dies vor dem Hintergrund, dass weltweit immer mehr Krisen eskalieren, aber viele westliche Länder bei der Entwicklungshilfe kürzen. Auch in der Schweiz sollen bis 2030 rund 113 Millionen Franken eingespart werden.

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