Strafprozess

Polit-Aktivistin Ameti wegen Gotteslästerung vor Gericht: Sie hofft auf Freispruch, zu Recht?

Sanija Ameti ballerte auf Maria und Jesus. Am Mittwoch findet die Verhandlung statt. Ein Alt-Bundesrichter ordnet den aussergewöhnlichen Fall ein.

An einem Freitagabend im September 2024 wollte Sanija Ameti nur noch eines: abschalten. Im Keller ihres Wohnhauses in Zürich befestigte sie ein Foto eines alten Gemäldes von Maria und Jesus als Zielscheibe an der Wand. Mit einer Druckluftpistole schoss sie rund 20 Mal auf die Köpfe von Maria und Jesus. Eine unbekannte Person fotografierte sie dabei. Sie bearbeitete das Foto, schrieb «abschalten» darüber und postete es samt Aufnahme des durchlöcherten Bildes auf Instagram.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-