Generika

Sandoz fordert Bayer und Co. heraus: Wer Patente unfair verzögert, soll Gewinne herausrücken

Seit zwei Jahren gehört Sandoz nicht mehr zu Novartis. Das erlaubt es dem weltweit führenden Generikahersteller, deutlich aggressiver gegen Patente vorzugehen. Das zeigt ein aktuelles Beispiel.
Der Hauptsitz von Sandoz in Basel.
Foto: Kenneth Nars

Der Blutverdünner Xarelto ist das umsatzstärkste Produkt des deutschen Pharmakonzerns Bayer. Zu Spitzenzeiten spülte es jährlich über 4 Milliarden Euro in die Kasse. Doch bald wird der Geldregen versiegen. Denn seit dem 1. April 2024 ist ein entscheidendes Patent abgelaufen. Generikafirmen wie Sandoz nutzten diese Chance, um ihre günstigeren Nachahmerprodukte zu lancieren.

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