Ukraine-Krieg

«Unsere Männer werden einfach geklaut»: In Russland wächst die Angst vor Putins nächster Mobilisierungswelle

Der Kreml braucht dringend Nachschub für den Krieg gegen die Ukraine. Weil die Zahl der Freiwilligen sinkt, rechnen Beobachter mit einer neuen Mobilmachung im Herbst. Aber das ist nicht alles.
Der Kriegsdienst in der Ukraine wird wie hier in St. Petersburg weiterhin aggressiv beworben.
Foto: EPA

In Russland wächst die Sorge, dass Wladimir Putin wegen des Mangels an Soldaten an der Front bereits im Herbst eine neue Mobilisierungswelle ausrufen könnte. Die Zahl der Freiwilligen, die bereit sind, einen Vertrag mit dem Verteidigungsministerium zu unterschreiben – und damit praktisch ihr eigenes Todesurteil –, wird immer kleiner. Dem Kreml bleiben deshalb zunehmend nur noch Zwangsmassnahmen.

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