Reichtum

Nach Taucher der On-Aktien: Jetzt gehört Roger Federer nicht mehr zu diesem exklusiven Zirkel

Der Ex-Tennis-Spieler ist am Zürcher Sportschuh-Hersteller beteiligt. Doch enttäuschende Quartalszahlen der Firma lassen das Portemonnaie des 20-fachen Grand-Slam-Gewinners schrumpfen.
Vom Milliardär zum Multi-Millionär: Tennis-Legende Roger Federer bei einem Auftritt mit seiner Frau Mirka in Wimbledon.
Bild: Tolga Akmen, Keystone

Roger Federer verliert – zumindest vorübergehend – seinen Status als Milliardär. Wie Forbes berichtet, ist Federers Vermögen am Dienstag auf 952 Millionen US-Dollar gesunken. Rund 52 Millionen soll der frühere Schweizer Tennisspieler eingebüsst haben, weil die Aktie seines Sportartikelherstellers On eingebrochen ist.

Zwar hat On gestern für das zweite Quartal erneut einen Rekordumsatz verkündet («Schweiz heute» berichtete). Die Prognose für das Umsatzwachstum im Gesamtjahr wurde allerdings leicht gesenkt. Neu wird ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im niedrigen 20-Prozent-Bereich erwartet, nachdem zuvor mindestens 23 Prozent in Aussicht gestellt worden waren. Insbesondere der amerikanische Markt wächst nicht ganz so stark wie erhofft.

Die Börse reagierte sofort auf die verschlechterten Wachstumsprognosen. Der Kurs fiel am Dienstag um satte 19 Prozent. Federer besitzt als Teilinhaber rund 2,5 Prozent der On-Aktien. Schätzungen belaufen sich auf rund 296 Millionen Dollar in Class-A-Aktien sowie rund 341 Millionen Dollar in Class-B-Aktien.

Die Investition von damals 50 Millionen in den Schweizer Sportartikelhersteller war es, die Federer im letzten Jahr als achter Sportler in der Weltgeschichte zum Milliardär machte. Er trat damit in die Fusstapfen von Athleten wie Tiger Woods, LeBron James oder Michael Jordan.

Daneben profitiert der vor wenigen Tagen 45-jährig gewordene Basler weiterhin von diversen Sponsoren- und Werbedeals. Sein Vertrag mit der japanischen Kleidermarke Uniqlo, der ihm über zehn Jahre 300 Millionen Dollar einbringt, läuft noch bis 2028. Daneben ist er weiterhin Werbeträger von Marken wie Rolex, Mercedes-Benz, Sunrise, Lindt, Jura oder der UBS. (watson/abu)

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