Wohnpolitik

Die Schweiz streitet übers Wohnen – was der Mieterverband nun fordert

Überrissene Mietzinse sind laut Gesetz untersagt. Und doch sind sie weit verbreitet. Das will der Mieterinnen- und Mieterverband mit einer Initiative ändern. Der Hauseigentümerverband auf der andern Seite warnt mit drastischen Worten vor den Folgen des Volksbegehrens.
Will die Kostenmiete nun auf Verfassungsebene durchsetzen: Michael Töngi spricht am Freitag bei der Lancierung der Mietpreis-Initiative auf dem Bundesplatz.  (Bern, 16. Mai 2025)
Foto: Anthony Anex / KEYSTONE

«Die Entwicklung der Mieten kennt nur eine Richtung», sagt Michael Töngi, «nach oben». Und dies schon seit Jahren. Das belegten die Zahlen des Bundesamts für Statistik. «Im Durchschnitt bezahlen Mieterinnen und Mieter heute 360 Franken pro Monat zu viel», erklärt der Vizepräsident des Mieterinnen- und Mieterverbands Schweiz. Allein im Jahr 2023 hätten Vermieterinnen und Vermieter «über 10 Milliarden Franken für missbräuchlich hohe Mieten kassiert».

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