Politgewalt

Nach getötetem Extremisten: Rechter Trauermarsch in Lyon – und eine Brandmauer gegen linksaussen?

Nach dem Mord an einem jungen Nationalisten sind Rechte in Lyon auf die Strasse gegangen. Linkenchef Mélenchon hat vor den Gemeindewahlen Grund zur Sorge.
Samstag in Lyon: «Adieu Kamerad - Gerechtigkeit für Quentin»
Foto: Laurent Cipriani

Über 3000 mehrheitlich junge Rechte zogen am Samstag durch die Strassen von Lyon, unweit des Ortes, wo vor zehn Tagen ultralinke Antifaschisten einen rechtsextremistischen Studenten mit brutalen Fusstritten in den Kopf umgebracht hatten. 500 Polizisten – und vielleicht auch ein Aufruf von Präsident Emmanuel Macron – sorgten für einen ruhigen Ablauf. Die Familie des getöteten Erznationalisten und -katholiken hielt sich von der Kundgebung fern, genauso wie das rechtsnationale Rassemblement National (RN).

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-