Interview

«Für Putin ist Jesus Christus ein Schwächling»: Woran der Kreml-Herrscher wirklich glaubt

Der frühere orthodoxe Priester Andrej Kordotschkin erklärt, warum Wladimir Putins Religiosität auf Macht, sexueller Gewalt und Aberglauben beruht – und welche Rolle die Kirche im Krieg gegen die Ukraine spielt.
Russlands Präsident Wladimir Putin beim orthodoxen Ostergottesdienst in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau, 20. April 2025.
Foto: Getty

Andrej Kordotschkin war viele Jahre orthodoxer Priester der Russisch-Orthodoxen Kirche. Nach seiner öffentlichen Kritik am russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine wurde er suspendiert und wechselte 2023 zum Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel. Heute unterstützt er Geistliche, die wegen ihrer Haltung zum Krieg unter Druck stehen.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-