Analyse

Putin lehnt Waffenruhe ab – Europa stellt dem Kreml ein Ultimatum: Was das für mögliche Friedensgespräche bedeutet

Als Reaktion auf den europäischen Besuch in Kiew bietet Diktator Wladimir Putin direkte Gespräche mit der Ukraine an. Präsident Selenski ist damit einverstanden, fordert aber ultimativ eine 30-tägige Waffenruhe, die am Montag beginnen soll. Eine Einordnung.
Ein weiteres Täuschungsmanöver des Kreml-Chefs? Wladimir Putin will keine sofortige Waffenruhe, sondern angeblich direkt verhandeln.
Foto: EPA

Der Besuch der vier europäischen Staats- und Regierungschefs in Kiew hat Russlands Diktator unter Zugzwang gesetzt. Zusammen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski stellten der frischgebackene deutsche Kanzler Merz, der polnische Premier Donald Tusk, der britische Regierungschef Keir Starmer und der französische Präsident Emmanuel Macron Moskau ein Ultimatum: Entweder beginnt am Montag eine beidseitige Waffenruhe ohne Vorbedingungen, oder die Europäer werden ihre Sanktionen gegen Russland massiv verschärfen und die Ukraine militärisch aufrüsten.

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