Interview

Mehr Kontrolle bei Pflege zu Hause: Spitex schlägt Alarm

Einzelne Spitex-Anbieter nutzen das System aus und ziehen die ganze Branche in Verruf. Dagegen wehrt sich die Spitze des Verbands der Privatspitexen im Interview.
Geschäftsleiterin Christine Haenni (links) und Vizepräsidentin Katharina Hadorn vom Verband der Privatspitex fordern seit drei Jahren schärfere Regeln für Angehörigenpflege.
Foto: Severin Bigler

Die Kosten für die ambulante Pflege wachsen seit drei Jahren überproportional. 2025 waren es plus 13 Prozent. Grosser Treiber ist in diesem Bereich ein neues Geschäftsmodell: Spitex-Organisationen beschäftigen pflegende Angehörige und kassieren dabei hohe Beträge. Das führte zuletzt zu einer Kostensteigerung, welche die Politik alarmiert – aber auch die Branche verärgert. Vizepräsidentin Katharina Hadorn und Geschäftsleiterin Christine Haenni vom Verband der Privatspitex (ASPS) nehmen Stellung.

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