Kerzers

Spital warnte die Polizei – so lief die Fahndung nach dem Postauto-Täter

Der Mann, der am Dienstagabend in einem Postauto fünf Menschen mit in den Tod riss, war gleichentags aus einem Spital geflohen. Dieses stufte ihn offenbar als gefährlich ein.
Kerzers steht unter Schock: Passanten haben am Tatort Blumen und Kerzen zum Gedenken an die Opfer hingelegt.
Foto: Keystone

Er war 65-jährig, wohnhaft im Kanton Bern, psychisch krank, der Polizei wegen Betäubungsmitteldelikten bekannt und lebte am Rand der Gesellschaft: Das ist der aktuelle Wissensstand über den Mann, der am Dienstagabend im freiburgischen Kerzers (5600 Einwohner) in einem Postauto eine brennbare Flüssigkeit ausschüttete, sich selbst und das Fahrzeug in Brand setzte und dabei fünf weitere Menschen in den Tod riss. Fünf Personen wurden verletzt. Alle Opfer stammen aus der Region.

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