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Plagiatsgutachter belastet Bundesrichterin: «Sie verstiess gegen eine elementare Regel»

Julia Hänni kandidiert für den Schweizer Sitz am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Im Wahlkampf wurde ihre Doktorarbeit zum Thema. Nun dokumentiert eine unabhängige Untersuchung 50 Plagiatsfragmente und Zitierfehler.
Bundesrichterin Julia Hänni.
Foto: bger
Julia Hännis Karriere begann mit einer preisgekrönten Doktorarbeit. Die Universität St. Gallen zeichnete diese 2010 als beste juristische Dissertation des akademischen Jahres aus. Zwei Jahre später erhielt Hänni zudem einen nationalen Preis dafür.

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