Türkei

PKK-Chef will Kurdenkrieg in der Türkei nach über 40 Jahren beenden

Abdullah Öcalan fordert Selbstauflösung der kurdischen Rebellengruppe. Kann seine Forderung überhaupt umgesetzt werden?
PKK-Gründer Abdullah Öcalan (Mitte) sitzt seit Jahren im Gefängnis.
Foto: Khalil Hamra / AP

Abdullah Öcalan hat einst die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) gegründet – jetzt befiehlt er seiner Organisation sich aufzulösen. Der inhaftierte Kurdenführer liess am Donnerstag in Istanbul einen Aufruf an die PKK verlesen, die den mehr als 40-jährigen Krieg zwischen den Kurdenrebellen und dem türkischen Staat mit Zehntausenden Toten und Millionen von Vertriebenen beenden soll. Experten sehen in Öcalans Erklärung einen historischen Meilenstein. Viele Fragen, wie Öcalans Appell umgesetzt werden soll, bleiben aber offen.

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