Bundesratswahl

Pfister posaunt seine Freude heraus, doch jetzt muss sich der «Hecht» im Haifischbecken beweisen: So lief der Wahltag

Vom Aussenseiter zum Bundesrat: Die Kandidatur des national unbekannten Zuger Regierungsrats Martin Pfister endet im Triumph. Den Sieg im zweiten Wahlgang verdankt er auch den Schwächen seines Konkurrenten Markus Ritter. Rückblick auf eine denkwürdige Bundesratswahl.
Der Aussenseiter triumphiert: Martin Pfister winkt nach seiner Wahl seiner Familie und der Zuger Delegation auf der Zuschauertribüne zu (Bern, 12. März).
Foto: Anthony Anex / Keystone

Spätestens, als Martin Pfister zur Posaune greift, fällt die Anspannung von ihm ab. Es ist kurz nach 11 Uhr, als der neugewählte Bundesrat aus dem Bundeshaus tritt - und von Pauken und Trompeten empfangen wird. Die Fasnachtsmusik Snäfuu, bei der er selbst Mitglied ist, ist nach Bern gereist, um «ihrem» Bundesrat ein Ständchen zu spielen. Pfister ziert sich erst, dann nimmt er das Instrument und stimmt ins Blaskonzert ein.

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