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Wetter

Warnung vor Strassenglätte im Flachland

Eisglätte hat am Mittwochvormittag die Strassen im Flachland erneut unsicher gemacht. Aber nach Warnungen der Wetterdienste kam es zu weniger Unfällen als noch am Dienstag. Schon in der Nacht hatte Meteoschweiz vor verbreiteter Glätte gewarnt.
Bild: KEYSTONE/dpa/Matthias Bein

Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) hatte eine Warnung der Stufe 3 von 5 erlassen. Davon betroffen waren die gesamte Westschweiz und weite Teile des Mittellandes. Es bestehe eine erhebliche Glättegefahr, hiess es am frühen Mittwochmorgen.

Laut SRF Meteo sollte zunächst Eisregen fallen, der später in Regen übergeht. Die Temperaturen in der Westschweiz und im Mittelland lagen am Morgen unter dem Gefrierpunkt - im Flachland bei -3 Grad und in höher gelegenen Tälern bei -10 Grad.

Am späteren Vormittag überschritten die Temperaturen im Flachland aber den Gefrierpunkt und erreichten noch vor dem Mittag im Westen bis zu +6 Grad (Genf). Kälter war es in der Nord-, Zentral- und Ostschweiz.

Gehäuft zu Unfällen war es am Dienstagnachmittag gekommen, als zahlreiche Autofahrerinnen und -fahrer von der plötzlichen Eisglätte auf den Strassen überrascht wurden. Dutzende Unfälle wurden von der Polizei aus den Kantonen Waadt und Luzern gemeldet. In Emmen LU starb ein 80-jähriger Lenker bei einem Auffahrunfall, und mehrere Menschen wurden wegen Unfällen im ganzen Kanton ins Spital gebracht.

Danach fruchteten offenbar die Warnungen der Wetterdienste. So konnte die Kantonspolizei Zürich am Mittwochvormittag denn auch keine besondere Häufung von Autounfällen feststellen, wie sie der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage mitteilte.

Vorübergehende Erwärmung

Vorübergehend dürften sich die Temperaturen erst einmal erholen: Meteoschweiz sagte für den Mittwoch in den Niederungen verbreitet eine Nachmittagstemperatur zwischen 0 und 4 Grad voraus und im Tagesverlauf in leicht erhöhten Lagen mässigen Südwestwind. Die Schneefallgrenze dürfte auf 1500 bis 1800 Meter steigen.

Bereits gegen Donnerstagabend folgt aber laut SRF Meteo der nächste Feuchtigkeitsschub aus Südwesten, bevor sich am Freitag eine neue Kaltfront an die Alpen legt. (sda)

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