USA

Neuste Kehrtwende in Washington: Unter Präsident Trump soll es Briefkastenfirmen nicht mehr an den Kragen gehen

Im Kampf gegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche machen die USA einen grossen Schritt zurück. Die neue Regierung legt ein Transparenzregister für Unternehmen aufs Eis – und gibt damit den Kritikern der neuen Vorschriften recht.
Der amerikanische Finanzminister Scott Bessent zieht einem Transparenzregister den Stecker.
Foto: Al Drago/Pool/EPA

Der Bürokratie-Abbau, den sich die neue Regierung in Washington auf die Fahne geschrieben hat, fordert ein neues Opfer. Ein Transparenzregister, in dem sich die wirtschaftlich Berechtigten von amerikanischen Kleinunternehmen eintragen mussten, wird auf Eis gelegt. Dies gab Finanzminister Scott Bessent, ein Vertrauter des Präsidenten, vor einigen Tagen bekannt. Donald Trump begrüsste diese Entscheidung umgehend in einem Online-Kommentar, in dem er die Registrierpflicht als «übergriffig» und «empörend» bezeichnete.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-