Exklusiv-Interview

«Im Herzen bin ich Pazifistin – aber Europa muss aufrüsten»

Für Sloweniens Präsidentin Nataša Pirc Musar ist die Schweiz weit mehr als ein Ferienland: Sie lobt Neutralität, Wirtschaftskraft – und sucht in Bern und Basel den Schulterschluss bei Sicherheit, Migration und Pharma. Europa sieht sie vor harten Jahren.
«Gleichgesinnte Länder können gemeinsam sehr viel erreichen»: Präsidentin Nataša Pirc Musar beim offiziellen Treffen mit Bundespräsident Guy Parmelin auf dem Landsitz Lohn in Kehrsatz bei Bern.
Foto: Peter Klaunzer

Sie kennt die Schweiz gut, privat wie auch beruflich: Die slowenische Präsidentin Nataša Pirc Musar war oft als Touristin mit ihrem Mann und ihrem Sohn hier, namentlich im Kanton Tessin. Im Auftrag von Brüssel war sie als leitende Expertin für Datenschutzstandards anlässlich des Beitritts der Schweiz zum Schengen-Raum hierzulande unterwegs. Nun war sie wieder kurz da, hat im Rahmen eines offiziellen Besuchs Bundespräsident Guy Parmelin getroffen und am Tag darauf die Chefs der Schweizer Pharmakonzerne Novartis, Roche und Sandoz.

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