Kritik an Behörden

Aargauer Missbrauchsopfer sollten die Schweiz verlassen – jetzt gibt es neue Hoffnung

Die Aargauer Behörden nutzten den Spielraum nicht, um Iwona und Paula L. nach dem mutmasslichen Missbrauch durch einen Ex-SVP-Politiker zu schützen. Nun könnte sich etwas bewegen.
Paula L. und ihre Mutter Iwona sollen missbraucht worden sein – trotzdem droht ihnen die Ausweisung.
Foto: Sabina Bobst / Tages-Anzeiger

«Dass Opfer schwerwiegender sexueller Gewalt des Landes verwiesen werden sollen, ist erschreckend», sagt SP-Nationalrätin Tamara Funiciello. Das dürfe hierzulande nie mehr vorkommen. Die Behörden müssten betroffene Frauen «zwingend als Opfer und nicht als Kriminelle behandeln», findet auch ihre Ratskollegin Jessica Jaccoud.

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