23.01.2025, 14:41 Uhr
updateAktualisiert: 10.11.2025, 17:33 Uhr
Hansjörg Friedrich Müller, Berlin
mail
Dass abgelehnte Asylbewerber Passanten erstochen haben, ist in Deutschland in den vergangenen Jahren immer wieder vorgekommen. Der Schock war jedes Mal gross, die Beileidsbekundungen der Politiker tönten von Mal zu Mal schaler und phrasenhafter. Ortsnamen wie «Breitscheidplatz», «Solingen» oder «Magdeburg» blieben im kollektiven Gedächtnis als Synonyme für den Terror haften. Die Politik aber kehrte meist rasch zum Tagesgeschäft zurück, und eine grundlegende Wende in der Migrationspolitik blieb aus.
