Deutschland

Asylsuchender tötete zwei Menschen: Nach dem Anschlag von Aschaffenburg fordert Kanzlerkandidat Merz drastische Massnahmen

Das Messer-Attentat vom Mittwoch hat die Politik aufgescheucht: CDU-Chef Merz will ein «faktisches Einreiseverbot» für alle ohne Papiere. Doch mit wem will er das durchsetzen?
Friedrich Merz am Donnerstag in Berlin.
Foto: Clemens Bilan/EPA

Dass abgelehnte Asylbewerber Passanten erstochen haben, ist in Deutschland in den vergangenen Jahren immer wieder vorgekommen. Der Schock war jedes Mal gross, die Beileidsbekundungen der Politiker tönten von Mal zu Mal schaler und phrasenhafter. Ortsnamen wie «Breitscheidplatz», «Solingen» oder «Magdeburg» blieben im kollektiven Gedächtnis als Synonyme für den Terror haften. Die Politik aber kehrte meist rasch zum Tagesgeschäft zurück, und eine grundlegende Wende in der Migrationspolitik blieb aus.

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