Interview

Mobiliar-Chefin: «Wenn die Individualisierung zu weit geht, wird sie zur Gefahr für die ganze Gesellschaft»

Für die Mobiliar-Chefin Michèle Rodoni sind Naturkatastrophen die Achillesferse unseres Landes. Sie beobachtet mit Sorge die Entsolidarisierung der Gesellschaft.
Michèle Rodoni: «Eine vollständige Individualisierung würde theoretisch bedeuten, dass es keine Versicherungen mehr braucht. Jeder zahlt seine Schäden selbst.»
Foto: Andrea Zahler

Die Mobiliar feiert heuer ihr 200-Jahr-Jubiläum. 1826 war die Schweiz ein loser Verbund von politisch mehr oder weniger unabhängigen Kantonen. Es gab keinen Bund, keinen Franken aber Mobiliar nannte sich von Beginn weg schweizerisch und nicht bernisch. Warum?

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