Kommentar

Mitte-Präsidium: Die Frauen gehen leer aus – weshalb sie sich trotzdem als heimliche Siegerinnen fühlen dürfen

Der neue Mitte-Bundesrat? Ein Mann. Der neue Mitte-Präsident? Ebenfalls ein Mann. Wie kommt es, dass die Frauen aussen vor bleiben, obwohl sie die Posten lautstark für sich beanspruchten?
Die Mitte Frauen Schweiz an ihrem Frauenlauf für die Wahlen 2023 – mit Bundesrätin Viola Amherd (vorne von rechts), Ständeratspräsidentin Brigitte Häberli-Koller und Christina Bachmann-Roth, Präsidentin der Mitte Frauen Schweiz.
Foto: Keystone

Vizepräsidentin Yvonne Bürgin verzichtet. Mitte-Präsidiumsmitglied Karin Stadelmann will nicht. Und auch Nationalrätin Nicole Barandun sagt ab. Damit ist klar: Die Mitte-Frauen stellen weder eine Bundesrätin noch die Parteipräsidentin. Sie müssen sich wohl mit dem Fraktionspräsidium zufriedengeben. Für die Mitte-Frauen ist das höchst unbefriedigend. Es stellt sich die Frage: Haben sie versagt?

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