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Ursache unklar

Mindestens 66 Tote bei Absturz von Militärflugzeug in Kolumbien

Beim Absturz eines Militärflugzeugs in Kolumbien sind mindestens 66 Menschen ums Leben gekommen. Vier weitere Soldaten gelten weiterhin als vermisst, wie der Oberbefehlshaber der kolumbianischen Streitkräfte, General Hugo Alejandro López Barreto, am Montag (Ortszeit) mitteilte.

Die Hercules C-130 war am Montag kurz nach dem Start in Puerto Leguizamo abgestürzt. An Bord waren insgesamt 128 Menschen, darunter 115 Soldaten, zwei Polizisten und elf Besatzungsmitglieder. 57 Menschen seien gerettet worden. Carlos Fernando Silva, Kommandeur der kolumbianischen Luftwaffe, erklärte, Details zum Absturz seien noch nicht bekannt, «ausser dass das Flugzeug ein Problem hatte und etwa zwei Kilometer vom Flughafen entfernt abstürzte». Verteidigungsminister Pedro Sánchez erklärte auf X, dass das Flugzeug Soldaten in eine andere Stadt in der Provinz Putumayo transportiert habe. Es gebe bisher keine Hinweise auf einen Angriff durch Rebellengruppen. Der Unfall sei «schmerzhaft für das Land».

Der kolumbianische Verteidigungsminister Pedro Sanchez besucht Verletzte.
Bild: Colombian Military Forces

In einem Video in den sozialen Medien berichtete der stellvertretende Bürgermeister von Puerto Leguizamo, Carlos Claros, dass die Leichen der Opfer in das Leichenschauhaus der Stadt gebracht worden seien. Die beiden Kliniken vor Ort hätten die Verletzten behandelt, bevor sie in grössere Städte ausgeflogen worden seien. Videos zeigten, wie Soldaten von Einheimischen auf Motorrädern vom Unfallort abtransportiert wurden, während andere versuchten, das Feuer zu löschen, das ein Feld mit dichter Vegetation erfasst hatte. Puerto Leguizamo liegt in der Provinz Putumayo im Amazonasgebiet an der Grenze zu Ecuador und Peru. (dpa)

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