Interview

Migrationsforscher Gerald Knaus: «Die meisten Ukrainer wollen ihr Land nicht verlassen. Es ist eine temporäre Flucht von Frauen und Kindern»

Indem er zivile Ziele angreife, spiele Wladimir Putin womöglich seine letzte Karte aus, sagt der österreichische Migrationsexperte. Durch eine Flüchtlingskrise hoffe der russische Präsident, Europa zu spalten. Doch mit der richtigen Strategie sei der Ansturm zu bewältigen.
Eine Frau im ukrainischen  Wyssokopillja bei der Exhumierung ihres Ehemannes, der von russischen Soldaten getötet wurde. 
Foto: Evgeniy Maloletka/Keystone
Herr Knaus, Sie haben gesagt, ein historischer Fluchtwinter in Europa sei angesichts der Lage in der Ukraine unabwendbar. Neben der Witterung hat dies vor allem mit den russischen Angriffen auf die zivile Infrastruktur zu tun.

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