Die Geschworenen sahen Tausende Verstösse als erwiesen an, die sich zusammen auf eine Strafe im Umfang von 375 Millionen Euro beliefen. Nach einem siebenwöchigen Verfahren begründeten die Geschworenen ihren Schuldspruch am Dienstag damit, dass das Unternehmen den Profit über das Kindeswohl gestellt habe. Zu Meta gehören neben Facebook auch Instagram und WhatsApp.
Die Geschworenen schlossen sich der Auffassung der Staatsanwaltschaft an, dass Meta verschwiegen habe, was das Unternehmen über die Gefahren sexueller Ausbeutung von Kindern auf seinen Plattformen und über Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Kindern gewusst habe. Sie stimmten auch Vorwürfen zu, dass Meta falsche oder irreführende Angaben gemacht habe. Der Konzern habe «gewissenlose» Geschäftspraktiken angewandt, die die Verletzlichkeit und Unerfahrenheit von Kindern in unfairer Weise ausgenutzt hätten.
Meta habe damit gegen Teile des «Unfair Practices Act» verstossen. Das Verbraucherschutzgesetz von New Mexico verbietet insbesondere unlautere oder irreführende Geschäftspraktiken im Handel und bei Dienstleistungen. (dpa)
