Wenn ein Muslim in Europa mit einem Messer auf Menschen einsticht und «Allahu akbar» ruft, beginnt oft die immer gleiche Diskussion: Um das Offensichtliche zu leugnen, werden psychische Erkrankungen als Gründe für den «Amoklauf» in den Vordergrund gestellt. Der Täter hätte in die Psychatrie gehört. Der Arzt, der ihm kurz zuvor weder Selbst- noch Fremdgefährdung bescheinigte und ihn laufen liess, habe einen kolossalen Fehler gemacht. Das ist sehr bequem, doch diese Schuldzuweisungen greifen zu kurz.
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