Analyse

Er war als gefährlicher Islamist bekannt: Wie die Schweizer Terrorabwehr im Fall Winterthur versagt hat

Der Messerstecher von Winterthur kam aus der Türkei zurück in die Schweiz – unbehelligt. Die Tat, die Tote hätte fordern können, legt Lücken bei Geheimdienst, Polizei und weiteren Behörden offen.

Wenn ein Muslim in Europa mit einem Messer auf Menschen einsticht und «Allahu akbar» ruft, beginnt oft die immer gleiche Diskussion: Um das Offensichtliche zu leugnen, werden psychische Erkrankungen als Gründe für den «Amoklauf» in den Vordergrund gestellt. Der Täter hätte in die Psychatrie gehört. Der Arzt, der ihm kurz zuvor weder Selbst- noch Fremdgefährdung bescheinigte und ihn laufen liess, habe einen kolossalen Fehler gemacht. Das ist sehr bequem, doch diese Schuldzuweisungen greifen zu kurz.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-