Winterthur

Mario Fehr will dem Messerstecher den Schweizer Pass entziehen: So oft passiert das wirklich

Nach einer Verurteilung könnte der Bund dem Attentäter von Winterthur den Schweizer Pass entziehen. Die Bundesanwaltschaft führt gegen ihn ein Strafverfahren wegen mehrfachen versuchten Mordes.

Nesip D. wuchs in Winterthur auf und wurde im Jahr 2009 als Teenager eingebürgert. Als 31-jähriger Erwachsener stach der türkisch-schweizerische Doppelbürger am Donnerstagmorgen mit einem Messer auf drei Männer ein. Zwei erlitten mittelschwere, einer schwere Verletzungen. Mit langem Haar, Bart, dunkelgrauem T-Shirt und hellgrauer kurzer Hose schrie er während seiner Tat «Allahu akbar», eine Lobpreisung Gottes, die Islamisten allerdings als Schlachtruf verwenden. Nesip D. hat psychische Probleme und fiel in der Vergangenheit immer wieder als Sympathisant der Terrororganisation Islamischer Staat auf.

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