Festpreis-Debakel

Mehrkosten beim F-35: Bald dürfte Amherd vom Parlament für kritische Fragen vorgeladen werden

Der neue US-Kampfjet kommt die Schweiz bis zu 1,3 Milliarden teurer als jahrelang angegeben. Jetzt knöpft sich die Aufsichtskommission des Nationalrats die Verantwortlichen vor – und interessiert sich auch für die Gutachten einer Zürcher Wirtschaftskanzlei.
Trotz Rücktritt nicht aus dem Schneider: Ex-Verteidigungsministerin Viola Amherd dürfte im Zusammenhang mit den Mehrkosten für den F-35 vor dem Parlament antraben müssen (Bern, 11. Dezember 2024).
Foto:  Keystone

«Der Festpreis kann nicht durchgesetzt werden», räumte Verteidigungsminister Martin Pfister (Mitte) letzte Woche öffentlich ein . Die Schweiz beisst bei den Beschaffungskosten für die F-35-Kampfjets bei den USA auf Granit. Die Mehrkosten liegen gemäss dem Verteidigungsdepartement VBS zwischen 650 Millionen und 1,3 Milliarden Franken.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-