Gesundheit

Mehr Biss: Die Migros-Tochter Medbase baut ihr Zahnarzt-Imperium aus

Medbase übernimmt Mehrheit an der Westschweizer Zahnarzt- und Kieferorthopädie-Gruppe Ardentis
Ardentis wurde 1993 gegründet und beschäftigt rund 450 Mitarbeitende.
Bild: Ardentis

Rund 70 medizinische Zentren, 55 Apotheken sowie 43 Zahnarztpraxen betreibt das Unternehmen Medbase heute. Doch das reicht der Migros-Tochter nicht: Nun übernimmt die Medbase-Gruppe auch Ardentis, ein Zahnmedizin-Unternehmen aus der Romandie. Das gibt Medbase am Dienstag bekannt.

Das 1993 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 450 Mitarbeitende, davon über 100 Zahnärzte, und betreibt 20 Praxen in Städten wie Sitten VS, Bulle FR, Genf, Lausanne VD, Neuenburg oder Yverdon VD sowie ein Dentallabor.

Medbase betreibt heute mit der Firma Zahnarztzentrum 43 Praxen in der Deutschschweiz mit insgesamt rund 1000 Mitarbeitenden. «Die Zahnmedizin zählt zu den strategischen Wachstumsbereichen», teilt die Migros-Tochter mit. Mit der Übernahme von Ardentis gelinge der Ausbau in der Westschweiz. Das bestehende Zahnarztzentrum und Ardentis würden weiterhin unabhängig voneinander betrieben. Alle Standorte würden unter Beibehaltung der bewährten Behandlungsphilosophie weitergeführt.

Die Ardentis-Gruppe wird gemäss Medbase-Angaben «unternehmerisch» von der gleichen Geschäftsleitung weitergeführt, auch bleiben einige Geschäftsleitungsmitglieder als Minderheitsaktionäre beteiligt. Über den Preis und die weiteren Details der Übernahme wurde Stillschweigen vereinbart.

Gegründet wurde Medbase 2001 von Marcel Napierala, der das Unternehmen heute noch mit zwei Partnern führt. Medbase beschäftigt heute rund 4300 Personen und gehört seit 2010 der Migros. (fv)

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