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Martha Nathan floh vor den Nazis – und verlor in der Schweiz ihre Kunst

Um der Ausweisung aus der Schweiz zu entgehen, verkaufte  die Jüdin Martha Nathan ihre Kunstwerke. Eines davon wird nun an ihre Nachfahren zurückgegeben. Und die Stiftung Bührle sieht sich einmal mehr von der Geschichte eingeholt.
«Thunersee mit Blüemlisalp und Niesen» (1876/1882) von Ferdinand Hodler.
Foto: Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte

Martha Nathan sitzt im Hotel Claridge in Paris und versucht, Gemälde aus ihrer Sammlung zu verkaufen: «Es tut mir leid, Sie so oft stören zu müssen, aber da ich Bilder verkaufen muss, kenne ich keinen anderen Weg», schreibt die geflüchtete Jüdin an die Kunsthalle Basel. «Sie können sich denken, wie schwer es mir wird, mich von meinen Bildern trennen zu müssen.» Einkommen hat sie keines mehr. Das ist am 6. Dezember 1938.

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