
Mark Ineichen setze damit ein deutliches Zeichen für die Weiterführung der Institution, wie der Stiftungsrat am Freitag mitteilte. Doch Mark Ineichen führt als neuer Stiftungsratspräsident nicht nur das Lebenswerk seines Vaters fort, sondern stellt auch einen Betrag in sechsstelliger Höhe zur Verfügung.
«Mein Vater war zeit seines Lebens ein Querdenker und Wirbelwind», betont Mark Ineichen. «Die Stiftung Speranza gehört zweifellos zu seinen grössten Verdiensten.» Mit der Annahme der Wahl zum Stiftungsratspräsidenten könne er nun die sozialen Anliegen seines Vaters weiterführen. Formell zum Präsidenten gewählt wird Mark Ineichen an der Stiftungsratssitzung vom 19. November.
Die Stiftung Speranza mit Sitz in Aarau und Luzern unterstützt Kinder und Jugendliche aber auch ältere Stellensuchende in schwierigen Situationen und ermöglicht ihnen eine Ausbildung. Nach dem Tod von Otto Ineichen führte Nationalrat Hans Rudolf Gysin die Stiftung ad interim. Zuletzt kam die Stiftung in die Negativ-Schlagzeilen, weil ein ehemaliger 300 000 Franken unterschlagen haben soll. (az/cze)