
«Ich bin fit und weiterhin bereit, Verantwortung zu tragen», sagte Mario Fehr am Freitagmorgen an einer kurzfristig anberaumten Medienkonferenz in Zürich.
Fehr ist Kantonalzürcher Sicherheitsdirektor seit 2011. Er strebt somit eine fünfte Amtszeit an. Im kommenden April wählen die Zürcherinnen und Zürcher den Regierungsrat und das Kantonsparlament neu.
2021 trat Mario Fehr aus der SP aus. Er vertritt in Sicherheits- und Zuwanderungsbelangen einen harten Kurs, sozialpolitisch ist er aber auf der Linie der Sozialdemokraten. 2023 wurde Fehr als bestgewählter Kandidat im Zürcher Regierungsrat bestätigt.
Dass Fehr im Alter von 68 nicht aufhören will als Exekutivpolitiker, erschwert die Ausgangslage vor allem für die SP und die FDP. Beide Parteien wollen einen Sitz im Regierungsrat dazugewinnen. Vier der sieben Mitglieder der Kantonalzürcher Exekutive treten im kommenden Jahr nicht mehr zu den Wahlen an.
Im vergangenen Juni trat mit Ständerat Daniel Jositsch ein weiterer Zürcher Politiker aus der SP aus. Auch er kandidiert 2027 wieder für einen Sitz in der kleinen Kammer.

